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Almanya - Willkommen in Deutschland

Auch im Jahr 2012 verzeichneten die Schulkinowochen einen großen Erfolg in Aachen. Insgesamt 2750 Schüler verlegten das Lernen in den Kinosaal, wo Filme mit unterrichtsrelevanten Themen gezeigt wurden.
Initiiert von Mathilde Göbbels-Heiliger, Medienzentrum Aachen, stellte sich Kathrin Küntzel-Sedler von der Roxy Film GmbH, München, den Fragen von ca. 300 Schülern. Inhaltlicher Schwerpunkt waren Informationen zu Castingverfahren. Dies war besonders spannend, da im zuvor gesehenen Film „Almanya -  Willkommen in Deutschland“ auch viele Kinder mitspielen.  „Wie finden die Filmschaffenden geeignete Schauspieler?“ „Mussten die Kinder alle üben und vorsprechen?“ „Woher kannten Sie den alten Mann? Ich habe geweint, als er im Film gestorben ist. Der war richtig nett.“ „Wo sprechen Sie die Kinder/Jugendlichen an?“ Das Gespräch endete mit der Bitte: „Kommen Sie doch auch mal in unsere Schule zum Casting. Ich würde so gerne bei einem Film mitmachen.“

Die Vorstadtkrokodile

Eine tolle Veranstaltung erlebten 230 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der diesjährigen Schulkinowochen NRW 2011. Das Beeindruckende an diesem Vormittag war die Anwesenheit der Schauspielerin Leonie Tepe, die in allen 3 Filmen zu den „Vorstadtkrokodilen“ die Maria spielt. Sie stand den Schülern Rede und Antwort rund um die Themen Casting, Dreharbeiten und Co.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Mathilde Göbbels-Heiliger, Medienzentrum Aachen.
Hier ein Auszug aus den mannigfachen Fragen:
Wie alt warst Du, als Du die ersten Filmaufnahmen gemacht hast?
Wie viele Filme hast Du schon gedreht?
Warst Du sehr nervös beim Casting?
Hast Du für die Filmaufnahmen die Schule geschwänzt?
Was sagen Deine Freundinnen dazu, dass Du Schauspielerin bist?
Hast Du schon einmal Deinen Text vergessen?
War das Dach für die Mutprobe im Film wirklich sooooo hoch und kaputt, und war das gefährlich da oben?
Haben die Diebe für den Film echt geklaut?
In welchen Wohnungen wurde der Film aufgenommen und mussten die Leute dann ausziehen?
Musstest Du dem Jungen im Rollstuhl wirklich beim Pinkeln helfen?
Ist der Junge im Rollstuhl auch im richtigen Leben Rollstuhlfahrer?
War die rasante Rollstuhlfahrt echt, auch die Szene mit dem Turboantrieb?
Hast Du den Jungen im Film wirklich geküsst?
Bist Du in ihn verliebt?
… und viele Fragen mehr.
Fazit: Eine erdachte Filmgeschichte und die reale Lebensgeschichte eines Schauspielers sind nicht zu verwechseln. Im Film wird alles gespielt und zuvor im Drehbuch festgelegt.   

Zuletzt gab es Autogramme für die Schulklassen.

















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